Zwei geführte Wanderungen endeten am Eifelvereinshaus – Dort gab es deftige Mittagskost

In diesem Jahr konnte nach der durch Corona verursachten Pause die allseits beliebte, bekannte und seit mehr als 50 Jahren regelmäßig angebotene Wanderung „Blootwooscht unn Quellkrumbere“ (Blutwurst und Pellkartoffeln) des Eifelverein Ulmen wieder stattfinden. Und sie fand Zuspruch bei  weit mehr als 150 Wanderfreunden aus Nah und Fern, da auch die Witterungsbedingungen es gut zuließen. Es war zwar ziemlich kühl, aber trocken und so hatten die zahlreichen Wanderfreunde*innen bei zwei geführten Wanderungen von 7 und 12 Kilometer Länge in der näheren Umgebung von Ulmen viel Freude. Start und Ziel der Wanderungen war das Eifelvereinshaus der Ortsgruppe Ulmen im Eifel-Maar-Park.

Neben den Teilnehmern/innen aus einigen Ortsgruppen des Eifelvereins, konnte der Vorsitzende des Ulmener Eifelvereins, Erich Michels, auch die stellvertretende Geschäftsführerin des Hauptvereins, Dr. Petra Holz, zu dieser Traditionsveranstaltung begrüßen. Es kamen aber auch zahlreiche Naturfreunde, die in eigener Regie alleine oder in kleineren Gruppen aus vielen Orten in der näheren Umgebung von Ulmen zum Eifelvereinshaus oder nahmen an den geführten Wanderungen teil. Darüber hinaus hatten auch viele Ulmener Bürgerinnen und Bürger den Weg zum Eifelverein gefunden.

Insgesamt war wieder eine große Anzahl von Helfern*innen notwendig, um diese Veranstaltung in gewohnter Weise optimal vorbereiten und durchführen zu können. Die „Blootwooscht“ in einer großen Pfanne mit viel Zwiebeln frisch und herzhaft zubereitet. Die Beilage bestand aus „Quellkrumbere“, die in großen Eisentöpfen auf dem Holzfeuer gekocht wurden. Und zum Nachtisch konnten sich die Gäste an einer bunten Auswahl selbstgebackener Kuchen erfreuen. Dazu wurden unterschiedliche Getränke – heiß oder kalt - angeboten.

„Wir haben uns gefreut, diese traditionelle Blutwurstwanderung in diesem Jahr wieder anbieten zu können und große Teilnehmerzahl hat uns in dem Vorhaben bestärkt, sie auch in den kommenden Jahren in unser Jahresprogramm aufzunehmen. Uns bereitet es einfach viel Freude, unsere Wanderfreunde und Gäste mit deftiger und kräftiger Kost zu verwöhnen, die schöne Gegend um Ulmen in den angebotenen Wanderungen zu zeigen und dabei auch unser Eifelvereinshaus zu präsentieren,“ resümierte Vorsitzender Erich Michels, der allen „helfenden Händen, ohne die es eben nicht geht“ herzlich dankte. Und die durchweg positiven und lobenden Kommentare der Teilnehmer*innen gaben ihm absolut recht.

Bildunterzeilen:

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  1. Sehr viele Wanderfreunde*innen nahmen an den geführten Wanderungen zu „Blootwooscht und Quellkrumpare“ teil…
  2. …und ließen sich die wohlschmeckende Hausmannskost im Eifelvereinshaus sehr gut schmecken…
  3. …die von fleißigen Helfern*innen zubereitet und zum Verzehr gereicht wurde.

Zu einer interessanten Wanderung in einer geschichtsträchtigen Umgebung hatte der Eifelverein Ulmen eingeladen. Bei gutem Wetter machten sich 12 Wanderer*innen unter der sehr guten Führung von Sabrina Michels auf den Weg, die HeimatSpur „Auf den Spuren der Moselbande“ zu erwandern. Bei dieser rund 12 Kilometer langen und mittelschweren Wanderung wurden die einzigartige Landschaft um den Kurort Bad Bertrich und spannende Geschichten aus der Vergangenheit verbunden.

Ein sehr interessante und schöne Wanderung hatte der Eifelverein Ulmen seinen Wanderfreunden*innen angeboten – die HeimatSpur „Kleiner Dauner“. Unter der Führung von Wanderführer Erich Michels waren bei hochsommerlichen und fast tropischen Temperaturen 10 Teilnehmer*innen zusammengekommen, um die mittelschwer zu wandernde und rund 8,5 Kilometer lange Strecke zu erkunden und zu erleben.

Am Mittwoch, 6. Juli, bietet der Eifelverein Ulmen eine Wanderung auf dem Themenrundweg „Spuren der Kamillen-Traud“ an, der kürzlich offiziell eröffnet wurde. Der Rundweg führt über eine Länge von 4,3 Kilometern rund um Kolverath und Sassen im Landkreis Vulkaneifel ins Leben der „Kamillen-Traud“ ein, die eigentlich Gertrud Feiler hieß und als Hausiererin in der Region Vulkaneifel unterwegs war. 

Bei trockenem, aber sehr windigem Wetter waren 15 Frauen, Männer zu einer Kräuterwanderung des Eifelvereins Ulmen rund um den Jungferweiher zusammengekommen, die von der Kulturwartin Inge Dietzen geführt wurde. Zunächst erklärte die Wanderführerin einige Verhaltensregeln im Umgang mit den Kräutern. So soll nur gepflückt werden, was einwandfrei bestimmt werden kann. Dabei ist auch immer der Artenschutz zu beachten und es dürfen keine geschützten

Durch die Toskana der Eifel gewandert

Zu einer sehr interessanten Wanderung in die „Toskana der Eifel“ rund um Ripsdorf in der nördlichen Eifel hatte der Eifelverein Ulmen eingeladen. Und gut gelaunt und trotz hochsommerlichen, ja schon tropischen Temperaturen, kamen doch einige Wanderfreunde*innen zusammen, um diese anspruchsvolle, rund 15 Kilometer lange Strecke in Angriff zu nehmen.

Zu einer sehr interessanten Wanderung in der näheren Umgebung von Ulmen hatte der Eifelverein Ulmen besonders auch die heimatgeschichtlich Interessierten eingeladen, die an diesem Tag noch viel Neues erfahren konnten.

Denn die Wanderstrecke verlief zu den drei nördlich von Ulmen gelegenen Vulkankegeln, dem Jakobsberg, dem Galgenberg und dem Kastelberg, die das Landschaftsbild in diesem Teil der Vulkaneifel prägen,

Wie schon vor Corona zur guten Tradition geworden, so bietet der Eifelverein Ulmen in diesem Jahr nach zweijähriger Pause am Pfingstmontag, 6. Juni, wieder eine Kräuterwanderung an. Bei dieser kurzen Wanderung in der näheren Umgebung des Jungferweihers können die Teilnehmer*innen viel Wissenswertes über unsere heimischen Wildkräuter erfahren.

Der Eifelverein Ulmen bietet seine nächste „After-Work-Wanderung“ am Mittwoch, 08. Juni, an. Die bei dieser Wanderung erlebte körperliche Bewegung an der frischen Luft, die Gespräche mit anderen Wanderteilnehmern*innen und das Erleben der Natur sollen zum Stressabbau führen. Bei diesen Wanderungen stehen Fitness und Bewegung in der näheren Umgebung um Ulmen im Mittelpunkt.

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Eifelvereins Ulmen stand auch die Prüfung der Kassenbücher durch die gewählten Kassenprüfer auf der Tagesordnung. Diese Prüfung haben in diesem Jahr wieder Harald Haupts und Wilfried Thomas vorgenommen und nach ihrem Bericht erfolgte die von ihnen beantragte Entlastung des Vorstandes einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen. Es war dies aber das letzte Mal, dass die beiden diese Aufgabe übernommen haben, denn sie möchten künftig für diese Ämter nicht mehr zur Verfügung stehen.