Eifelverein Ulmen feiert das Fest „rund um den Apfel“

Am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit), richtet der Eifelverein Ulmen von 11 bis 18 Uhr nun schon zum 13. Mal das weit über die Ulmener Ortsgrenzen hinaus bekannte und beliebte „Appelfest“ aus. Das Fest wird im und rund um das Eifelvereinshaus im Eifel-Maar-Park durchgeführt.
„Wir bieten wieder nahezu alles an, was es rund um den Apfel so alles gibt“, verspricht der Vorsitzende des Eifelvereins

Das Afelskreuz und die St. Hubertus-Kirche in Hilgerath waren die Ziele einer rund 9 Kilometer langen und leicht zu gehenden Rundwanderung des Eifelvereins Ulmen. Insgesamt nahmen 11 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde unter der Führung von Mathilde und Franz-Josef Marx daran teil. Zunächst ging es privaten Fahrzeugen in Fahrgemeinschaften zu einem Parkplatz oberhalb von Gefell, wo die Wanderung startete.

Mit der näheren Umgebung um die höchstgelegene Burg in Rheinland-Pfalz – die Nürburg – hatte sich Erich Michels als Wanderführer des Eifelverein Ulmen ein interessantes und nicht allzu weit von Ulmen entferntes Wandergebiet ausgesucht und zahlreiche Wanderfreunde/innen nahmen bei herrlichem Sommerwetter an dieser rund 10 Kilometer langen Wanderung teil.
Von der Nürburg ausgehend ging es auf der als mittelschwer eingestuften Rundwanderung zunächst über die Feuchtwiesen „In der Stroth“, dann entlang der Zufahrt zur Nürburgring-Nordschleife und weiter zum Vulkan Nürburg.

Wanderung zum Kloster Waldfrieden

Zu einer sehr schönen und rund 10 Kilometer langen Rundwanderung des Eifelvereins Ulmen in der näheren Umgebung von Ulmen kamen zahlreiche Frauen und Männer zusammen. Natürlich durfte auch „Fritz“, ein Labradorhund in Begleitung seines Herrchens Matthias, nicht fehlen.
Unter der Führung von Hiltrud Michels ging es vom Treffpunkt am Ulmener Rathaus zunächst entlang des Ulmener Baches, vorbei an der Auderather Mühle und dann leicht bergauf bis zu einem Heiligenhäuschen, dass kurz vor der Gemeinde Filz steht, wo eine erste kurze Rast eingelegt wurde. Weiter führte die Strecke bei herrlichem Wanderwetter durch Auderath zum Karmel Waldfrieden. Nach einer Verschnaufpause und der Einnahme der mitgenommenen Rucksackverpflegung wurde die letzte Etappe Richtung Ulmen vorbei an der Kapelle am Antoniuskreuz in Angriff genommen, sodass die Gruppe nach etwas mehr als drei Stunden wohlbehalten

An gemeinsam vom Eifelverein Ulmen und der St. Matthias-Pilgergemeinschaft Ulmen angebotenen Wanderung unter dem Motto „Wandern und beten“ nahmen 20 Frauen und Männer aus vielen Orten der Region teil. Die Gruppe traf sich am Golf-Resort in Cochem-Brauheck und wanderte unter der Führung von Pilgerbruder Manfred Mönch bei hochsommerlichen Temperaturen in das Ellerbachtal bis zum „“Kaiser-Wilhelm-Tunnel“ an der Bahnhstrecke von Koblenz nach Trier. Dort wurde dann nach dem „Angelus-Mittagsgebet“ eine erste Rast eingelegt. Weiter ging es dann durch die historischen Ortskerne von Eller und Ediger, wo in der St. Martins-Kirche eine kurze Statio gefeiert wurde.

Danach erfolgte der Anstieg durch das Pehrtal, der auch „Andachtsweg“ genannt wird, vorbei an 14 schön gestalteten Bildstöcken bis hin zur Kreuzkapelle mit den bekannten Relief „Christus in der Kelter“, wo die Wandergruppe eine Sonntagsvesper betete und sang.

Hinweisschilder an zwei Hauptwanderwegen des Eifelvereins stark beschädigt

„Das kann man nicht verstehen, wie Menschen auf die Idee kommen, die Wegemarkierungen von zwei Hauptwanderweges des Eifelvereins so stark zu beschädigen, dass wir diese jetzt austauschen müssen“, empört sich der Vorsitzende der Eifelvereinsortsgruppe Ulmen Erich Michels. Doch was war geschehen?
Bei einem seiner üblichen Kontrollgänge hat Peter Theisen, der sich als ehrenamtlicher Wegewart im Ulmener Eifelverein einsetzt und regelmäßig die Wanderwege - so auch die des Hauptvereins in der Ulmener Gemarkung abgeht und kontrolliert - festgestellt, dass in dem von ihm betreuten Bereich mutwillige Zerstörungen von bislang unbekannten Tätern an den Hinweisschildern vorgenommen worden sind.

Der Eifelverein Ulmen bot unter der Führung ihres Vorsitzenden Erich Michels eine Rundwanderung durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft aus Feldern und Wäldern, aus Wiesen und Weiden, Dörfern und Maaren in der benachbarten Region der Vulkaneifel an und immerhin 18 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde nahmen bei herrlichem Sommerwetter daran teil.

Die rund 10 Kilometer lange Wanderung durch drei Dörfer und vorbei an zwei Maaren startete in Gillenfeld. Von dort ging es zunächst zum idyllisch gelegenen Holzmaar und dann weiter entlang den „Määrchen Urwaldpfades“ zum Trockenmaar „Dürre Maar“. Vorbei am „Hetsche Maar“ – das ist auch ein Trockenmaar - wanderte die Gruppe dann weiter durch die Dörfer Udler und Saxler und schließlich nach Gillenfeld zurück.

Bei guten äußeren Bedingungen waren immerhin 40 Frauen, Männer und einige Kinder zu einer Kräuterwanderung des Eifelvereins Ulmen rund um den Jungferweiher zusammengekommen, die von der Kulturwartin Inge Dietzen geführt wurde. Es war schön und bemerkenswert, dass nicht alle Teilnehmer*innen aus Ulmen, sondern auch viele aus den umliegenden Orten gekommen waren.
Nachdem die Wanderführerin einige Verhaltensregeln im Umgang mit den Kräutern gegeben und erklärt hatte, konnte sie viel Wissenswertes und Lehrreiches über die derzeit in der Natur wachsenden Pflanzen und vor allem ihre heilende Wirkung an die Wanderfreunde weitergeben. Leider waren aber viele Frühlingskräuter schon verblüht und einige Johanniskräuter konnten gefunden werden, die aber noch nicht blühten.

Eifelvereinshaus weist sehr gute Belegungszahlen aus – Mitgliederstand nahezu unverändert

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung des Eifelverein Ulmen, die im vereinseigenen Eifelvereinshaus im Eifel-Maar-Park durchgeführt wurde. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der Ulmener Ortsgruppe hielt Erich Michels eine Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr.
Die Mitgliederzahl sei mit 429, davon 94 Jugendmitglieder, gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Der Verein habe in diesem Jahr bewusst auf die Erstellung und Verteilung eines ausführlichen Wander- und Veranstaltungsplans verzichtet und anstelle dessen einen Flyer mit den hauptsächlichen Wanderangeboten aufgelegt und in Umlauf gebracht. „Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber wir wollen versuchen, alle Interessierten an unserem Jahresangebot auf diesem Wege zu erreichen“, so Michels.