An gemeinsam vom Eifelverein Ulmen und der St. Matthias-Pilgergemeinschaft Ulmen angebotenen Wanderung unter dem Motto „Wandern und beten“ nahmen 20 Frauen und Männer aus vielen Orten der Region teil. Die Gruppe traf sich am Golf-Resort in Cochem-Brauheck und wanderte unter der Führung von Pilgerbruder Manfred Mönch bei hochsommerlichen Temperaturen in das Ellerbachtal bis zum „“Kaiser-Wilhelm-Tunnel“ an der Bahnhstrecke von Koblenz nach Trier. Dort wurde dann nach dem „Angelus-Mittagsgebet“ eine erste Rast eingelegt. Weiter ging es dann durch die historischen Ortskerne von Eller und Ediger, wo in der St. Martins-Kirche eine kurze Statio gefeiert wurde.

Danach erfolgte der Anstieg durch das Pehrtal, der auch „Andachtsweg“ genannt wird, vorbei an 14 schön gestalteten Bildstöcken bis hin zur Kreuzkapelle mit den bekannten Relief „Christus in der Kelter“, wo die Wandergruppe eine Sonntagsvesper betete und sang.

In seiner kurzen Predigt machte Diakon Puth, der diese Vesper und die anderen Gebetszeiten leitete, im Blick auf die dort zu bewundernde Darstellung des Herrn Jesus Christus in einer Kelter deutlich, dass Christus in einer Kelter stehend den Kelterbalken über seinem Kreuz tragen müsse. So presse er die Weintrauben aus, sei aber zugleich selbst der Ausgepresste, der dem erdrückenden Gewicht des Baums nichts entgegenzusetzen habe.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter zum Ausgangsort, dem Golf-Resort, wo die Gruppe noch zu einer kurzen Einkehr bei einem kühlen Getränk oder einem Eisbecher zusammenblieb, um danach in Fahrgemeinschaften wieder in ihre Wohnorte zurückkehrte. „Es war dies ein schöner Tag mit einer herrlichen Wanderung in Gottes Natur verbunden mit Gebeten, Gesängen und vielen guten Gesprächen“, zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankbar.

Ulmen Wandern und beten 22071901

 

Bildunterzeile:

In der Kreuzkapelle „Christus in der Kelter“ machte die Wandergruppe halt und betete uns sang zusammen die sonntägliche Vesper.