Zu einer Wanderung unter dem Motto „Wandern und beten“ hatte der Eifelverein Ulmen gemeinsam mit der St. Matthias-Pilgergemeinschaft Ulmen eingeladen. Dieses Mal war Strohn das Ziel, ein kleiner Ort im Vulkaneifelkreis, der für seine schöne Umgebung und einmalige Lavawelt bekannt ist.
An der leichten und etwa 8 Kilometer langen Wanderung entlang des „Strohner Määrchenweges“ nahmen insgesamt 13 Wanderfreunde/innen von Jung bis Alt teil. Die Wanderführung hatte Diakon Wilfried Puth übernommen, der sich aber auf die Fachkompetenz des Vorsitzenden der Strohner Eifelvereinsortsgruppe, Alfred Welter, verlassen konnte, der sich dankenswerter Weise dieser Wanderung anschloss.

Strohn Wanderung Strohner Määrchen 23070118

Er konnte den Wanderern unterwegs viel Wissenswertes und Geschichtliches über das Strohner „Määrchen“ (hier ist nicht eine Geschichte gemeint, sondern ein renaturiertes Trockenmaar gemeint), das seit etwa zwei Jahren sich wieder mit Wasser füllende Trautzberger Maar, das Springker Trockenmaar, die Strohner Schweiz, die Lavawand und nicht zuletzt auch die in der Welt einzigartige Strohner Lavabombe erzählen.
An die Wanderung von etwa zweieinhalb Stunden Dauer schloss sich noch eine kurze Führung durch die Strohner Pfarrkirche St. Johannes der Täufer an, die der Mehrener Architekt Roland Thelen vornahm, unter dessen Regie dieses Gotteshaus in den vergangenen Jahren wieder renoviert wurde. Zum Abschluss der Wanderung betete und sang die Gruppe dann gemeinsam in dieser Kirche die Sonntagsvesper unter Leitung von Diakon Wilfried Puth. Danach ging es gemeinsam zu einer Schlusseinkehr in das Café beim Lavamuseum, bevor die Wanderer dann wieder in Fahrgemeinschaften den Heimweg antraten.

Bildunterzeile:
Viel Wissenswertes erfuhren die Ulmener Wanderfreunde rund um den Eifelort Strohn – sehr zum Dank von Alfred Welter (4. Von links).